Erfahrungsberichte unserer Mitglieder von Au Pair 50 plus Teil 2
 

27. August 2015

Hallo Frau Günther!
Seit einer Woche bin ich wieder zu Hause. Ich hatte eine sehr schöne Zeit , 6 Mon, bei Fam. O. in Canada. Annabelle habe ich den ganzen Tag betreut. Wir hatten viel Spaß miteinander.

Liebe Grüße
Ch. R.

27. August 2015

Liebe Frau Günther,
ich bin jetzt vier Wochen bei S. L. und ihren drei kleinen Mädchen in C. in der Nähe von Madrid. Die Familie ist sehr nett. Wir verstehen uns sehr gut und es bringt mir sehr viel Spaß hier. An freien Tagen habe ich mir schon viele Städte und natürlich auch Madrid angesehen . Am 30.10. fliege ich nach Hause.

Herzliche Grüße
M. T.

14. Juli 2015

Hallo Frau Günther,
dies ist mein -sehr positiver- Erfahrungsbericht, den Sie auch gerne veröffentlichen können.

Am 16.4.2014 sitze ich im  A 380 von muc nach Dubai. Dies ist kein Urlaubsbeginn, sondern ich werde die nächsten Monate als "granny" bei einer jungen Familie verbringen. Ich bin sehr gespannt, was mich erwartet, wie ich empfangen werde  und wie mein neues Zuhause ist. Außerdem darf ich nicht vergessen, die  Uhr 2 Stunden vorzustellen... Der Airport Dubai empfängt mich um 24.00 Uhr mit schwülen 30 Grad. Meine Gastmutter M. kommt sehr beschwingt auf mich zu und umarmt mich herzlich.

Mein App. ist winzig, aber ganz liebevoll und pragmatisch eingerichtet mit allem was "Frau" braucht. Sogar ein kleiner Schreibtisch mit einem Laptop und Internetanschluss konnte ich bekommen. Am nächsten Tag konnte ich den Rest der Familie kennen lernen und auch den 2-jähr. Sohn, den ich ab sofort zu betreuen hatte.

Meine Gasteltern wollten mir auch unbedingt die "Madinat Jumeirah" zeigen; das ist ein 2004 eröffnetes Hotel- und Geschäftszentrum mit einer äußerst aufwendigen Lagunenstadt im Stil arabischer Paläste. Ich war einfach nur fasziniert und begeistert.Aupair 50plus Aufenthalt

Bei E., dem 2-jähr. Sohn war ich für die ges. Betreuung zuständig, dazu im Haushalt den Frühstückstisch abräumen, mittags -wenn gewünscht- Essen vorbereiten und Abends kochen. Bei Einladungen, bzw. Grillfesten habe ich  natürlich auch die Salate und das Essen mit vorbereitet. Dazu alles wieder in den Geschirrspüler rein- und natürlich wieder ausräumen.

Aupair 50plus AufenthaltAn meinem freien Tag, dem Samstag, haben mich meine Gasteltern eingeladen, einen gemeinsamen Strandtag einzulegen. Dazu sind wir in ein anderes Emirat gefahren und konnten in dem Hotel mit einem Tagesticket die Liegen, Sonnenschirme kostenlos benutzen. Ebenfalls bekam man ein großes Badetuch, das am Schluss wieder abgegeben wurde. Der Strand war endlos weit und fast leer. Dazu eine chillige Strandbar mit Super Cocktails, einfach herrlich.

Mit dem 2-jähr.E. habe ich mich angefreundet. Wir haben im Garten im Sandkasten gespielt, Sandburgen gebaut, mit einem Förmchen Kuchen gebacken, die Ameisen verjagt und einen Gecko an der Wand bewundert.

Inzwischen sind wir auch alleine mit dem Taxi in die Mall gefahren. E. hat Taxifahren geliebt und war begeistert. Die Araber sind sehr kinderfreundlich u waren ebenfalls von dem aufgeweckten Kerlchen begeistert. In der Mall of Emirates sind wir zur "'Ski Dubai" gegangen. E. hat sich an der Glasscheibe die Nase platt gedrückt und wollte  nicht mehr weg. Die Skipiste mit Kunstschnee wirkt sehr skurril, aber die Araber haben den größten Spaß u fahren mit Begeisterung Lift und toben im Schnee. 

Nachdem E. seinen Mittagsschlaf beendet hat, bin ich mit ihm meistens auf den Spielplatz oder zum Schwimmen gegangen. Das macht mir Spass und E. mit seinen Schwimmflügeln wollte gar nicht mehr aus dem Wasser. 

Von meinen Gasteltern habe ich ein Ticket für die Big Bus Tour bekommen. Das hat den Vorteil, dass man an den SehenswürdigkeitenAupair 50plus Aufenthalt ohne Probleme aus- und nach einer Besichtigung wieder in einen anderen Bus einsteigen  kann. Die Sprache dazu kann man an seinem Sitz selbst einstellen. Unter anderem haben wir auch im "Atlantis" the Palm einen Stopp gemacht. Leider kann man sich nur im EG aufhalten, die OG`s sind den Hotelgästen vorbehalten.
Aupair 50plus Aufenthalt
Inzwischen ist es jetzt richtig Sommer und die Temperaturen steigen auf 40 Grad...Vormittags gehe ich mit E. meistens in ein Spielecenter für  Kleinkinder. Da ist es gut klimatisiert, es sind genügend Spielmöglichkeiten für die Kids vorhanden. Durch eine Glaswand können die Mütter am Laptop arbeiten, telefonieren und gleichzeitig ihre Sprösslinge beobachten. Ebenfalls ist ein Café mit Kinderstühlen, Wickelraum, Wickeltische u. v. m. dabei. 

Abends spielen wir im Garten zusammen Fußball, beobachten die flinken Geckos und staunen über die grünen Papageien, die man in den Palmen fast übersieht. Und wenn E. mit seinem kleinen Roller Lust hat, dann begleitet er mich beim Joggen. Er hatte sich nach einiger Zeit an mich gewöhnt und wir hatten viel Spaß und Freude. 

Mit einem lachenden und weinenden Auge habe ich mich nach 3 Monaten verabschiedet. Glücklich, dass ich so eine überaus nette und sympathische Familie kennen lernen durfte und tatsächlich als volles Familienmitglied integriert war. Voll motiviert, mich in das nächste 
Abenteuer zu stürzen...

Wenn jemand offen, tolerant und wissbegierig ist, dann kann ich jedem diese Sinneserweiterung nur empfehlen.

Mit herzlichen Grüßen
Moni L.

02. Juni 2015

Liebe Frau Günther,
vielen Dank für Ihre email. ……
Wir hatten im letzten Jahr bereits zwei Au-pairs und waren sehr zufrieden. 
Herzlichen Dank und beste Grüße,
Astrid H., Rabat, Marokko

27. März 2015

Guten Tag Frau und Herr Günther,
Wir sind mit ihrer Agentur sehr zufrieden. Wir waren letztes Jahr als Ehepaar-Au-pairs bei zwei Familien und haben positive Erfahrungen gemacht.
Herzlichen Dank, für ihre Hilfe.
Mit lieben Grüßen verbleiben
Christine und Max G., Schweiz

 

Radiobericht hr4 über Senioren Aupair

Radiobericht November 2014

Der Kanada-Aufenthalt wurde über Aupair-50plus.de vermittelt.

Als Leih-Omi ins Ausland
eMail aus Singapore

E-Mail aus Singapore
31.03.2014

E-Mail-Posteingang 31.03.2014
Hallo Frau Günther,

Wir haben letzte Woche unser viertes Granny Au Pair von AuPair 50+ willkommen geheißen. Ich dachte, es interessiert Sie vielleicht zu hören, wie wir bisher mit den Granny Au Pairs zufrieden sind:

Bisher hatten wir bei uns Frau B., Frau G., Frau F., und gerade angekommen: Frau R.

  • Allgemeines Feedback, das sie gerne auch zitieren können: Alle Damen gehen mit unseren Kindern liebevoll und kompetent um. Die Damen scheinen Singapur sehr zu genießen, und die Freizeitmöglichkeiten bei uns. Mehrere Damen haben einen Englischkurs besucht, und alle bereisen die Südostasiatische Umgebung. Das Au Pair 50plus Konzept scheint für unsere Familie außerordentlich gut zu passen: Wir haben eine erfahrene Mutter, die sehr gut zu Hause mit den Kindern helfen kann. Die Routine im Umgang mit den Kindern, und das Verantwortungsbewusstsein schätzen wir uns sehr. Das Deutsch unserer Kinder hat sich ungemein verbessert. In der Tat ist Deutsch nun die stärkste der drei Sprachen, die unsere Kinder sprechen.

    Lieben Gruß aus Südostasien! Angelina O.

Ein Jahr Auszeit und Erfüllung eines Traumes als Senior Aupair

Gila G. aus Wetzlar (26.Januar 2014)

Es war schon immer mein Traum, einmal eine längere Zeit im Ausland zu leben und den Alltag und Jahresablauf in anderen Zusammenhängen zu erleben. Nach einem größeren Umbruch in meinem Leben in Deutschland, beschloss ich diesen Traum nun wahr werden zu lassen. Dabei stieß ich auf die Homepage von Aupair 50plus und war fasziniert von der Möglich-keit auf diesem Weg, mit einer anderen Familie, im Ausland zu leben. Schon beim ersten schmökern auf der Website war mir die Familie Neuer aus Laos ins Auge gefallen, aber auch Anfragen aus Thailand und Kanada fanden mein Interesse.

Nach einigen Tagen der Überlegung, beschloss ich Premiummitglied bei Aupair 50plus zu werden und Kontakte zu verschiedenen Familien aufzunehmen. Markus Neuer aus Luang Prabang in Laos war der erste der antwortete. Ich stöberte im Internet, um mehr über Laos und die Stadt Luang Prabang heraus zu finden. Alles hörte sich interessant und spannend an, das Land indem die Menschen zu den liebenswertesten in Südostasien gezählt werden, das keine touristischen Highlights hat, dafür beeindruckende Landschaft, eine überall spürbare Gelassenheit und eine besondere Küche. Luang Prabang, seit 1995 Weltkulturerbe, ist mit seinen über 30 Klöstern ein beliebtes Reiseziel von Traveller und Menschen aus der ganzen Welt, die, meist auf einer Rundreise, auch Laos besuchen. Das sollte es sein beschloss ich insgeheim für mich. Mit Markus Neuer ergab sich ein netter Emailaustausch, er erzählte mir von seiner Familie, Ber (Laotin) der Mutter seiner beiden Kinder, Luka (3,5 Jahre) und Delilah (5,5 Jahre) und ihrer beider Arbeit, die eine Reiseagentur, ein Guesthouse und ein Restaurant einschließt

Es kam zu einem ersten Skype-Kontakt und für mich zu dem Punkt, nun mit meinen Söhnen und Schwestern zu sprechen und ihnen meinen Wunsch mit zu teilen. Sie waren alle überrascht von meinen Plänen, redeten mir schnell gut zu: „mach das, das ist sicher spannend und eine Bereicherung für dich“. Wir besuchen dich auch, versprachen sie. Eine Freundin, der ich meine Pläne mitteilte, war ganz begeistert, denn sie hatte Luang Prabang schon auf einer Asienreise kennen gelernt und war begeistert von dem Land und der Stadt.

Das alles fand im November / Dezember 2012 statt und mir war schnell klar, dass die Vorbereitungen längere Zeit brauchen, war ich doch immer noch in meiner selbstständigen Tätigkeit als Trainerin und Coach gut eingebunden. Noch vor Weihnachten 2012 fasste ich den Entschluss im Oktober 2013 bin ich soweit und werde gehen. Der Entschluss löste schöne Weihnachtsgeschenken, Bildband von Laos, Reiseführer, ein Bild auf dem in laotischer Schrift Laos stand und ein Kalender mit zielführenden Sprüchen aus.

Mit Markus Neuer verabredete ich ein Treffen im Februar / März 2013 wenn er auf Besuch in Deutschland ist. Das Datum des Treffens war der der 12. März 2013. Es war ein Tag voller Hindernisse, Schneechaos auf der Autobahn, Verkehrsbehinderung überall, aber trotz aller Widrigkeiten traf ich, zwar um 3 Stunden verspätet, Markus in einem Café in Aschaffenburg. Nach fast zwei Stunden intensivem Austausch, ich hatte viel gehört, wie er nach Laos kam und wie die Familie Neuer ihr Leben dort gestaltet, ich erzählte über meine Familie, meine Arbeit und vor allem über meine Motivation ein Aupair 50plus zu sein, stand für uns beide fest, „die Chemie stimmt“, das Projekt kann in die nächste Phase gehen.

Im nächsten Schritt für mich galt es einen Termin für meine Abreise fest-zulegen, so dass alles ein Ziel und damit Energie bekommen sollte – der 7. Oktober wurde das magische Datum. Ab jetzt liefen alle Vorbereitungen und Planungen auf dieses Datum hin. Ich klärte den Break mit meinen Geschäftspartnern und begann alles zu organisieren was für einen längeren Aufenthalt im Ausland notwendig ist, Bank und Geldgeschäfte, Kranken- und andere Versicherungen, was ruht und was muss abgemeldet werden, Arztbesuche, Check für viele Sachen, was braucht man zusätzlich und was lässt man besser. Dann war da noch die Wohnung, das Haus in dem ich lebte. Da auch da Veränderung angesagt war, entschloss ich mich auch noch einen Umzug zu planen. Aus dieser Planung wurde letztendlich ein Auszug, ich deponierte meinen Möbel, Hausrat, Bücher und alles was mir lieb war bei einer Umzugsfirma und zog für die letzte Woche vor meinem Abflug zu einer Freundin, die mir für ein Jahr ein Zimmer unterm Dach angeboten hatte. Es klappte alles hervorragend und meine Familie, viele Freunde und Freundinnen standen mir überaus hilfreich beiseite.

Als mir dann Markus mitteilte, dass er Ende September nochmals für einige Wochen mit seinem Sohn Luka nach Deutschland kommen würde und alles so arrangiert sei, dass wir uns in Bangkok treffen würden, um dann gemeinsam weiter nach Luang Prabang zu fliegen, war ich hocherfreut. Nach einem ausgiebigen Abschied von Familie und Freunden, brachten mich meine Söhne, Janick und Pepe (beides Studenten) am 7. Oktober am Spätnachmittag an den Flughafen Frankfurt und um 21:00 Uhr begann mein „Aupairjahr“ in Luang Prabang Laos. Ich war voller Freude und Erwartungen und gleichzeitig bereit, alles mit Offenheit auf mich zukommen zu lassen.

Nach einem ruhigen Flug kam ich spätnachmittags in Bangkok an. Der Hoteltransfer klappte wie geplant und ich schnupperte erst Asienluft. Am nächsten Morgen 9 Uhr Treffpunkt Lounge der Bangkok Airlines, „hier gibt es Tee. Kaffee und Snacks“, so Markus beim letzten Telefongespräch in Deutschland. Ich saß dort beim ersten Tee, als Markus und Luka, etwas übernächtigt vom Flug dort eintrafen. So habe ich Luka kennen gelernt.

Um 13:30 landeten wir pünktlich mit einer Propellermaschine von Lao Airline in Luang Prabang. Es war heiß und die Sonne glühte auf das Flug-platzfeld, über das wir zum Empfangsgebäude liefen. Die Formalitäten um das Visum, 31 Tage, 31 Dollar, dauerten der Schlange der Touristen gemäß, lange. Bis ich zum Gepäckband kam, hatte Markus schon meinen Koffer und meine Reisetasche aufgeladen und gemeinsam steuerten wir auf den Ausgang zu. Draußen vor dem Flugplatz erwartete uns Ber und Delilah, die ihren Vater und Luka strahlend begrüßten. Mit einem Minibus  fuhren wir nun in die Stadt und erste Eindrücke von Verkehr, Häusern und Menschen strömten auf mich ein. Unser Ziel war das Guesthouse Suan Maak, in dem ich für die nächste Zeit meine Bleibe hatte. Es war heiß, der Ventilator lief auf Hochtouren und alles war neu.

Markus und Luka gingen nach Hause in das Wohnhaus der Familie Neuer, drei Häuser weiter an der nächsten Straßenecke. Da Ber, Markus Frau vor einigen Tagen Geburtstag hatte, war für den Abend eine Geburtstags- und Willkommensparty anberaumt. Alle Freunde und Bekannten fanden sich im Laufe des Abends im Garten der Familie Neuer ein. Es gab Laobeer, roten Wein und mein erstes Lao food. So lernte ich gleich am ersten Abend viele Freunde, Ausländer und Laoten kennen, die ich in der nächsten Zeit noch öfter treffen sollte.

In den nun folgenden Tagen lernte ich die Stadt näher kennen und mich zu orientieren. Die Halbinsel zwischen Mekong und Nam Kam ist durch drei große Straßenzüge und viele kleine Gassen, unzähliger Guesthouses, Hotels und Restaurants geprägt. In Sisavangvong findet jeden Abend ab 18 Uhr der Nachtmarkt statt. In einer kleinen Gasse direkt am Anfang des Nachtmarktes befindet sich eine Foodmarket, wo man an vielen Buffets für 10.000 Kip einen Teller laotisches Gemüse, Nudeln und Reis erstehen kann. Gebratener Fisch, Hühnchen und laotische Würstchen werden auf dem offenen Feuer gegrillt.

Die Familie Neuer, insbesondere Markus gaben mir eine gute Einführung in laotisches Leben und halfen mir in den ersten Tagen mit Telefonkarte, Internetzugang (WIFI gibt es hier fast überall in Restaurants und Cafés) und all den wichtigen Dingen, die ich wissen sollte. Sie ließen mir Zeit anzukommen und mich mit dem Guesthouse und ganz besonders den Kin-dern, Luka und Delilah anzufreunden.

Mit Luka verbrachte ich schon in der ersten Woche eine Tag in der Prehshool, die ich dann für drei Monate doch öfter besuchen sollte. Hier war ich auch gleich mit der Herausforderung konfrontiert, dass die Kids wenig bis gar kein Englisch verstanden und ich kein Lao sprechen konnte. Wie überall auf der Welt, mit Kindern geht die Verständigung trotz allem und gemeinsames Spielen, Malen und Singen macht allen Spaß.

Peter, der belgische Besitzer, nahm mein Angebot, regelmäßig zu kommen und mitzuhelfen, dankend an. Später betreute ich für einige Wochen eine Kindergruppe alleine, als eine laotische Lehrerin kurzfristig ausgefallen war.

Meine Aufgaben in der Familie Neuer erwiesen sich als vielfältig und immer an dem täglichen Bedarf orientiert. Morgens helfe ich beim Aufstehen und Frühstückmachen der Kinder und bringe sie dann in die verschiedenen Schulen. Am Anfang mit einem neu angeschafften Roller, der leider schon nach wenigen Wochen in der Nacht gestohlen wurde.

Da ich den laotischen Verkehr ja damit gut kennen und bewältigen gelernt hatte, traute Ber, die Mutter, mir auch das Autofahren zu. Ab 16 Uhr wer-den die Kinder wieder von der Schule abgeholt und dann ist Zeit zum Spielen mit den Nachbarkindern rund um das Guesthouse. Delilah muss, zu ihrem täglichen Leidwesen, jeden Tag auch noch Hausaufgaben machen, je nach Tag in Lao, Englisch oder Lao- oder englischer Mathematik. Da ist oft Motivation nach einem langen Schultag schwer und es kommt schon mal vor, dass die Hausaufgaben auf den Morgen verschoben werden. Die Betreuung der Kinder in den Abendstunden hängt ab von den geschäftlichen Verpflichtungen der Eltern, wobei die Mutter doch öfter im eigenen Restaurant präsent sein muss. Nach wenigen Wochen und ganz besonders nach einem gemeinsamen Thailandurlaub, haben die Kinder Vertrauen in mich gewonnen und das zu Bett bringen und die deutsche Gutenachtgeschichte wird zum erfolgreichen Ritual.

Im Guesthouse bin ich mit den Frauen, die die Küche und die Zimmer versorgen, schnell warm und sie haben mich in ihre Reihen freundlichst auf-genommen. Sen, der junge Mann an der Rezeption ist mein Informand über alles was in der Stadt passiert, spricht gerne englisch mit mir und entpuppt sich zusehend als Unterstützer und Lehrer für die laotische Sprache. Gerne helfe ich dann auch hier und da im Guesthouse aus, wenn er außer Haus ist oder in den Abendstunden, wenn das Personal nicht mehr da ist.

Das Leben hier ist spannend und interessant und einfach anders. Die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit und es stimmt, Laos ist ein Land, indem Gelassenheit und Geruhsamkeit zu spüren ist. Was heute geschieht ist gut und was morgen kommt, das sehen wir eben morgen.

Ich habe viel Zeit und Gelegenheit mit der Familie oder auch alleine, die schöne Landschaft um Luang Prabang, so wie die Stadt mit allem was sie zu bieten hat, zu erkunden. Die Märkte mit ihrem vielfältigen Angebot an Gemüse, Obst, Besonderheiten, wie z. B. die Algen aus dem Mekong, den verschiedensten Nudelsuppen, Fleisch und Fisch und all den Blumenarrangements, die die Laoten für den Tempel brauchen, begeistern mich immer wieder aufs Neue. Die laotische Küche mundet und bekommt mir gut, ganz besonders das Lab, laotisches Nationalgericht, kau pun, die gute Nudelsuppe und der meist sehr scharfe tam mak hung, Papayasalat.

Ich habe meinen Schritt noch an keinem Tag bereut und meine mitgebrachte Gelassenheit und Flexibilität ist hier gut am Platz und kann nach laotischem Muster wachsen.

61 jährige Au Pair stellt sich dem Abenteuer Australien

Aupairs der Generation 50plus weiter auf dem Vormarsch - ein Presseartikel aus dem März 2013

Vor einem Jahr richtete ein Zyklon in Australien über mehrere hundert Kilometer schwere Verwüstungen an. Vor wenigen Monaten erlebte die Nordostküste nun erneut heftige Stürme und Überschwemmungen. Aber der Kontinent fasziniert Touristen und Auswanderer und übt auf viele eine magische Anziehung aus.
So träumte auch Barbara C. aus München seit Jahren von einem Aufenthalt in “Down Under”, 16.000 km von ihrer bayerischen Heimat entfernt.
Im September letzten Jahres hatte Barbara C. einen Fernsehbericht über die Chancen als Aupair im Alter 50plus gesehen. Ihre Neugierde wurde geweckt und sofort informierte sie sich umfassend auf verschiedenen Portalen im Internet über ihre Chancen, eventuell den Reisetraum Australien auf diese Art zu verwirklichen.

Trend zur Au Pair Oma
Familien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, sowie vielen anderen Ländern suchen immer häufiger ältere Damen, die auch liebevoll Au Pair Omas genannt werden. Ein Aupair im Alter von 40, 50 oder 60 bringt viele Vorteile ein: Auf jeden Fall mehr Erfahrung als ein Jugendlicher, oft mehr Verständnis und Besonnenheit im Umgang mit Problemen, meist unaufgeforderte Hilfsbereitschaft. Au Pairs 50plus gehen kein Arbeitsverhältnis ein und unterliegen nicht den strengen Regeln und Schutzkriterien für jugendliche Au Pairs. Sie reisen als private Besucher und handeln die Bedingungen für den Aufenthalt in einer Gastfamilie selbst aus. Daher sind solche Au Pair 50plus Verhältnisse auch wesentlich preiswerter für eine Gastfamilie, da sie keine hohen Vermittlungsgebühren zahlen müssen und keine vorgeschriebenen Taschengelder. Einreise- und Visumbestimmungen sind ebenfalls unkomplizierter für ältere Au Pairs, da sie als Besucher reisen. Vermittlungsagenturen für Au Pair Omas vermitteln keine Arbeitsverhältnisse.

Bedingungen für den Aufenthalt regeln die Au Pair 50plus und die Gastfamilie selbstständig untereinander. Nachfrage besteht für Au Pairs für Kinder- und Haustierbetreuung, als Pflegeunterstützung, als Gesellschafterin, als Reisebegleitung, zur Hausbeaufsichtigung oder auch als Urlaubsvertretung für eine jugendliche Langzeit-Au Pair.

Erster Kontakt zur Gastfamilie
Die Münchnerin Barbara C. registrierte sich bei der norddeutschen Agentur “Aupair 50plus” mit ihrem Profil und einigen Grußzeilen an eine mögliche Gastfamilie.
Dann durchstöberte sie fast täglich die Angebote von Familien aus der ganzen Welt und fand plötzlich das Profil und die Beschreibung einer Familie mit 3 Kindern aus Brisbane im Wunschland Australien. Sofort kontaktierte Barbara C. diese Familie per eMail und erhielt tatsächlich umgehend ein nettes Antwortschreiben.
Familie Kapelski hatte schon jahrelange Erfahrungen mit jugendlichen Au Pairs gesammelt und war über das Internet ebenfalls auf die Agentur “Aupair 50plus” aufmerksam geworden. So wurde die Idee geboren, während der Urlaubszeit einer jungen Au Pair doch mal ein Au Pair 50plus für 2 bis 3 Monate einzuladen.

Der Traum wird Realität
Nach einigen Schriftwechseln und dem Austausch von Fotos stand für Familie Kapelski und Barbara C. fest, den Aufenthalt ab Januar 2013 zu buchen.
Die Münchnerin war hellauf begeistert. Motiviert beantragte sie ein Visum bei der Botschaft und buchte ihren Flug. Dass ihr ursprünglicher Wunschtraum sich nun plötzlich so einfach und schnell realisierte, hatte sie noch vor wenigen Wochen nicht vermutet.

“Nach einem langen Flug kam ich bestens in Australien an. Familie Kapelski hat mich sehr nett empfangen und ganz herzlich aufgenommen!” schrieb Barbara C. nach 2 Tagen des Eingewöhnens an die Agentur Aupair 50plus.
Im Februar kam ein weiterer Zwischenbericht: “Auf Anraten der Gastfamilie habe ich mich bei einer *Meetup* Gruppe angemeldet. Das ist die einfachste Art, Leute mit gleichen Interessen kennenzulernen.
Gestern habe ich mit dieser Gruppe an einem *Picnic und Walk* vom Wellington Point zum King Island teilgenommen. Es war wunderbares Wetter und einfach super, das Meer endlich zu sehen und zu riechen. Leider habe ich mir während der *Watt-Wanderung* die Füße – trotz Sonnenschutzcreme – übelst verbrannt. Das sind die Tücken der tropischen Sonne!”
Im März meldete sich Barbara C. wieder per eMail: “herzliche Grüße aus dem herbstlichen Brissie. Nach regnerischem und sehr unstetem Wetter scheint endlich wieder die Sonne. Die Natur ist nach dem vielen Regen wunderschön. Das ist das größte *Gewächshaus* in dem ich je wandern war. Mit der Familie klappt es wunderbar.”
Man darf gespannt sein, was die Münchnerin in ein paar Wochen als Fundus Ihrer Traumerfüllung mit nach Deutschland bringen wird.
Auf der Homepage der Vermittlungsagentur Aupair 50plus findet sich eine Weisheit, die bezeichnend für das Abenteuer Au Pair im Alter 50plus steht:

3 Dinge kommen im Leben nicht mehr zurück:
die Tage, die Du erlebt hast,
die Erfahrungen, die Du gesammelt hast,
die Chancen, die Du verpasst hast.

Australien1
Australien2
Australien3
Australien 4
Laos1
Laos2
Laos3
Laos4
Laos5
Laos6
Laos7
Laos8
Laos9
Laos10
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